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Als autorisierter Fachhändler können wir Ihnen rund 700 Küvetten des Weltmarktführers Hellma Analytics anbieten. Hier finden Sie die passende Küvette für jede Anwendung und für alle auf dem Markt befindlichen Mess- und Analysegeräte. Als weltweit führender Anbieter von Präzisionsküvetten aus optischem Glas und Quarzglas bietet Hellma außerdem Sonderkonstruktionen und Einzelanfertigungen für besondere Anwendungen.

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Küvetten

 

Küvetten in unterschiedlichen Materialen

Hellma Küvetten sind aus verschiedenen Gläsern gefertigt, deren wichtigstes Auswahlkriterium der Speaktralbereich ist, in dem die Küvette eingesetzt werden soll. Ganz allgemein werden die eingesetzten Glasmaterialien in zwei Gruppen unterteilt:

Quarzgläser und optische Gläser bei Küvetten

Die Quarzgläser bestehen nur aus Siliziumdioxid (SiO2) und zeigen einige bemerkenswerte Eigenschaften:

  • Quarzglas weist eine hohe UV-Durchlässigkeit auf; je nach Verunreinigungsgrad herunter bis zu Wellenlängen unter 200 nm
  • Quarzglas hat eine hohe sehr niedrige Wärmeausdehnung 
  • Quarzglas ist chemisch sehr beständig und formstabil, auch bei hohen Temperaturen von bis zu 1000°C

Bei der Gruppe der optischen Gläser gilt allgemein, dass:

  • die Küvetten im sichtbaren Bereich eingesetzt werden
  • die von Hellma verwendeten Gläser sich durch eine relativ niedrige Brechzahl und eine geringe Farbstreuung (Dispersion) auszeichnen 
  • sie eine gute Beständigkeit gegen Chemikalien aufweisen.

Anwendung, Wartung und Handhabung von Küvetten

Grundsätzlich wird empfohlen, die Küvetten nach Beendigung der Messungen sofort zu reinigen, zu trocknen und in Etuis aufzubewahren. Bewahren Sie die Küvetten nicht offen in korrosiver Atmosphäre auf und belassen Sie die polierten Fenster nicht über längere Zeit in Kontakt mit Flüssigkeiten. Beides könnte zur Belag- oder Fleckenbildung auf den polierten Flächen führen und die Küvetten unbrauchbar machen.

Um das Verkratzen der präzisionspolierten Fenster zu vermeiden, sollten die Küvetten nie mit Gegenständen aus harten Materialien wie Glas oder Metall in Berührung kommen.

  • Vorsicht beim Einsetzen von Küvetten in Küvettenhalter aus Metall.
  • Legen Sie beim Einfüllen von Lösungen mittels Pipette diese nicht an ein poliertes Fenster an.
  • Zum Tragen und Halten von Küvetten sollten niemals Pinzetten oder Zangen aus Metall verwendet werden. 

Küvetten mit Stopfenverschlüssen

Vorsicht bei Küvetten mit Stopfenverschlüssen: Bei einer Küvette mit Stopfenverschluss besteht die Gefahr, dass die eingeschlossene Flüssigkeit bei einer Erhöhung des Innendrucks die Küvette zerstört. Die häufigste Ursache für einen solchen Druckanstieg ist die Ausdehnung der Flüssigkeit in der Küvette aufgrund einer Temperaturerhöhung.

Ursachen für eine Temperaturerhöhung können sein:

  • Wärmezufuhr von außerhalb, z.B. Wärmeleitung über den Küvettenhalter
  • Chemische Reaktion in der Flüssigkeit
  • Strahlungsabsorption in der Flüssigkeit

Sie können die Zerstörung der Küvette durch Überdruck wie folgt verhindern:

  • Füllen Sie die Küvette nur so hoch, dass der Lichtstrahl die Flüssigkeit gerade noch ungehindert durchdringen kann. In dem verbleibenden Luftvolumen kann sich dann die Flüssigkeit bei Temperaturerhöhung ausdehnen.
  • Wenn Sie die Küvette bis zum Rand füllen, setzen Sie den Stopfen nur lose auf, sodass die zu viel eingegebene Flüssigkeit entweichen kann. Versuchen Sie nicht, den Stopfen gewaltsam einzudrücken; dies würde unweigerlich zu einem Defekt an der Küvette führen.
  • Verwenden Sie Stopfen mit einer Kapillarbohrung.

Bitte beachten Sie, dass die Gefahr der Zerstörung durch Überdruck auch bei einigen anderen Küvetten drohen kann. Das ist der Fall, wenn eine eingeschlossene Flüssigkeit großen Temperatursprüngen ausgesetzt wird. Betroffen sind beispielsweise die Küvetten für anaerobe Arbeiten. Es ist zwar möglich, eine leere Küvette bis auf wenige Kelvin herunterzukühlen, ohne sie zu zerstören, andererseits kann die gleiche Küvette mit Wasser gefüllt bei wenigen Graden unter dem Gefrierpunkt platzen, selbst wenn sie nicht verschlossen ist. Der Grund ist, dass sich Wasser bei Abkühlung nicht nur nach oben, sondern zu allen Seiten gleichzeitig ausdehnt und damit beim Gefrieren die Küvette sprengen kann.