Um Flüssigkeitsmengen präzise zu dosieren, werden im Laboralltag verschiedene Pipettiertechniken angewandt. Die Wahl der richtigen Methode ist entscheidend für die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit von Experimenten.
Vorwärtspipettieren ist die Standardmethode für das Pipettieren von wässrigen Lösungen. Dabei wird das eingestellte Volumen aufgenommen und vollständig abgegeben. Diese Technik eignet sich für die meisten Routineanwendungen und liefert bei unproblematischen Flüssigkeiten genaue Ergebnisse.
Rückwärtspipettieren wird vor allem bei viskosen, flüchtigen oder schäumenden Flüssigkeiten eingesetzt. Hierbei wird ein etwas größeres Volumen aufgenommen, sodass nach der Abgabe ein Rest in der Pipettenspitze verbleibt. Dadurch werden Verluste minimiert und die Genauigkeit erhöht.
| Vorwärtspipettieren | Rückwärtspipettieren |
|---|---|
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Geeignet für wässrige Lösungen und Standardanwendungen |
Geeignet für viskose, flüchtige, schäumende oder stark benetzende Flüssigkeiten |
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Einfache Standardtechnik |
Höhere Genauigkeit bei schwierigen Proben |
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Anfälliger für Pipettierfehler bei problematischen Flüssigkeiten |
Reduziert Fehler durch Flüssigkeitsreste, Verdunstung oder Schaumbildung |
Präzises Pipettieren hängt nicht nur von der Wahl der richtigen Technik ab, sondern auch von korrekter Vorbereitung, gleichmäßiger Handhabung und der Berücksichtigung physikalischer Einflussfaktoren. Die Beachtung der folgenden Schritte trägt wesentlich zu genauen und reproduzierbaren Ergebnissen bei.
| Vor der Pipettierung | Während der Pipettierung | Bei der Volumenabgabe |
|---|---|---|
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Temperaturausgleich |
Eintauchwinkel |
Pipettierrhythmus |
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Geeigneter Volumenbereich |
Eintauchtiefe |
Volumenabgabe |
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Passende Pipettenspitzen |
Wartezeit |
Pipettiertechnik |
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Luftpolster vorbefeuchten |
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