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Festphasenextraktion (SPE)

Ablauf der Methode

Es handelt sich bei der Festphasenextraktion um eine Laboranwendung zur Probenvorbereitung. Die Methode umfasst mehr oder minder sechs verschiedene Schritte (angelehnt an ThermoFisher 2012). Der Analyt ist dabei in einem Lösemittel gelöst, jedoch nicht in üppigem Maße. Die SPE dient dazu die zu analysierende Substanz, welche in besagtem Lösungsmittel verdünnt wurde, weiter anzureichern oder aufzureinigen, um sie später für andere Analysen nutzen zu können.

Um ein möglichst einwandfreies, reproduzierbares Endergebnis zu erzielen, sollte die Probe im Vorfeld an die jeweiligen Analyseparameter angepasst werden. Zunächst ist es wichtig, die Konzentration des Analyten in der Probe sowie die Matrizenkomplexität und die Probenmenge zu bestimmen. Folgend sollte die Probe bzw. Zusammensetzung der Matrix für die korrekte Ionenstärke und Verdünnung angepasst werden. Des Weiteren ist es ratsam, die Probe auf Verunreinigungen oder zusätzliche Substanzen zu prüfen und diese gegebenenfalls durch Filtration zu entfernen.

1. Konditionierung des Sorbens

Dieser Schritt dient dazu, den verwendeten Sorbens für den Analyten aufnahmefähiger zu machen und für reproduzierbaren Durchfluss zu sorgen. Es ist äußerst wichtig, dass ein passender Sorbens für die Säule und die letztendliche Analyse verwendet wird, damit korrekte Ergebnisse erzielt werden können.

2. Auftragen der Probe

Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Probe mit einer angemessen Durchflussrate auf den Sorbens aufgetragen wird – normalerweise wird eine Geschwindigkeit von 1 ml pro Minute angewandt. Folgend entstehen, abhängig von der SPE Phase, unterschiedliche Endergebnisse. Hierzu werfen Sie gerne einen Blick auf diese SPE Phasenübersicht.

3. Waschen

In diesem Schritt sollten jegliche Unreinheiten oder ungewünschten Rückstände, die nur schwach gebunden sind, entfernt werden. Übrig bleiben somit nur die weitaus stärker gebundenen, gewünschten Zusammensetzungen. Zur Entfernung der abgetrennten Substanzen ist es ratsam, ein geeignetes Lösemittel für den Reinigungsvorgang zu verwenden, das nicht zu stark sein sollte, damit es nicht die gewollten Bestandteile eluiert.

4. Elution des Analyten

Schlussendlich werden die Analyten mit Hilfeeines geeigneten Elutionsmittels eluiert. Dabei erzeugt eine geringere Elutionsmenge eine stärker konzentrierte Substanz. Insbesondere der Wasch- und Ausspülvorgang sollte mit größter Genauigkeit vorgenommen und so gut es geht optimiert werden, um für beste, reproduzierbare Testresultate zu sorgen.